Anti Sleep Alarm

Übermüdung wirkt wie Alkohol

Übermüdung wirkt sich auf das Fahrverhalten ebenso kritisch aus wie übermäßiger Alkoholkonsum.

Sie können Entfernungen und Geschwindigkeiten nicht mehr richtig einschätzen und
haben Schwierigkeiten, die Spur zu halten. Schon bei leichter Müdigkeit sind Sie weder aufmerksam, konzentriert noch reaktionsschnell genug. Das passiert schnell denjenigen, die an Schlafdefiziten oder Schlafstörungen leiden. Krankenschwestern, Fabrikarbeiter – alle, die in Schicht- und Nachtdiensten arbeiten, haben ein besonders hohes Risiko. Und – wer kennt das nicht – lange Fahrten bei Nacht ermüden enorm; ganz besonders, wenn der Beifahrer bereits eingeschlafen ist.

 

Fallen Sie nicht auf falsche Tipps herein

Wichtig ist zuerst die Feststellung, dass nicht die Müdigkeit an sich das Problem ist, sondern deren richtige Einschätzung. Viele Menschen merken, dass sie müde sind. Doch wie nahe sie am Sekundenschlaf sind, merken sie nicht.

Folgende Verhaltensweisen haben Sie sicher auch schon ausprobiert, um wieder wacher zu werden – und sind auf den Irrtum hereingefallen:

  • Mit Kaffee oder Energy-Drinks lässt sich Müdigkeit wirksam bekämpfen.
    Falsch: Kurzfristig kann das Koffein zwar die Aufmerksamkeit erhöhen, danach kommt die Müdigkeit jedoch wieder. Und da sie das oft umso stärker tut, ist der nachfolgende Leistungsabfall umso dramatischer.
  • Laute Musik und/oder frische Luft durch weit geöffnete Fenster verhindern das Einschlafen.
    Ein Trugschluss: Beide Strategien sind zwar weit verbreitet, jedoch wirkungslos. Sie fühlen sich vielleicht kurzfristig etwas wacher – sind es aber nicht.
  • Ich merke es, wenn ich kurz vorm Einschlafen bin.
    Sie spüren die Anzeichen von Müdigkeit – das Einschlafen jedoch nicht! Wenn Sie müde sind, gähnen Sie vermehrt, Ihre Augenlider werden schwerer, und es wird anstrengender, sich zu konzentrieren. Das Einschlafen selbst entzieht sich jedoch Ihrem Bewusstsein.
  • Solange ich die Augen offen halten kann, schlafe ich nicht ein.
    Aber Sie sind deswegen bei Weitem nicht mehr fahrtüchtig! Es kommt darauf an, wie Sie die Informationen aus dem Verkehr im Gehirn verarbeiten. Ein Reiz wird im müden Zustand zu langsam oder gar nicht mehr verarbeitet. Da war ein Andreaskreuz? Wo? – Ihre Augen waren offen, aber Ihr Gehirn „schläft“ schon. Auf überraschende Ereignisse reagieren Sie zu langsam. Die Kolonne bremst? Bumm!
  • Aufkommende Müdigkeit kann ich durch viel Fahrerfahrung ausgleichen.
    Schön wär‘s: Auch routinierte Vielfahrer werden unaufmerksam und begehen Fahrfehler, wenn sie müde werden. Besonders gefährlich ist es, wenn Sie versuchen, aufkommende Müdigkeit mit schnellerem Fahren zu kompensieren. Müde Fahrer überschätzen leicht ihre Fähigkeiten.

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