Anti Sleep Alarm

 

Müdigkeit im Straßenverkehr

  • unterschätzt
  • verkannt
  • tödlich

 

Unterschätzte Unfallgefahr: Sekundenschlaf am Steuer

Müdigkeit im Straßenverkehr kann zu Katastrophen führen. Wussten Sie, dass Müdigkeit die Unfallgefahr drastisch erhöht? Haben Sie sich schon einmal über Müdigkeit am Steuer Gedanken gemacht? Gut zu wissen, dass Müdigkeit die Fahrtauglichkeit ähnlich stark einschränkt wie Alkohol: wer müde ist, kann sich schlechter konzentrieren, reagiert langsamer und überschätzt sich selbst. Das beeinträchtigt die Fahrleistung: Schon nach 17 Stunden ohne Schlaf ist sie ähnlich schlecht wie bei einer Blutalkoholkonzentration von 0,5 Promille. 24 Stunden ohne Schlaf entsprechen sogar knapp einem Promille. Das heißt:

Müde ein Auto zu steuern, kann genauso gefährlich sein, wie alkoholisiert zu fahren!

Internationale Statistiken belegen die Unfallgefahr durch Sekundenschlaf. Für Deutschland zeigte eine Studie auf Autobahnen, dass eingeschlafene Fahrer für jeden vierten tödlichen PKW-Verkehrsunfall verantwortlich waren. Mindestens jeden sechsten schweren Verkehrsunfall (16%), an dem ein LKW beteiligt war, verursachte ein übermüdeter Berufskraftfahrer; das meldet die Bundesanstalt für Straßenwesen. Damit gehört Müdigkeit zu den häufigsten Unfallursachen. Selbst tatsächliches Einschlafen am Steuer ist häufig: In einer britischen Studie gab fast jeder dritte Fahrer an (29%), im Jahr vor der Befragung mindestens einmal beinahe am Steuer eingenickt zu sein.

Daher stellen sich für jeden verantwortungsvollen Autofahrer folgende Fragen:

  • Woran erkenne ich rechtzeitig die ersten Anzeichen von Müdigkeit?
  • Wann bin ich besonders müde?
  • Bin ich möglicherweise ständig zu müde?
  • Was kann ich konkret tun, wenn ich akut müde bin?
  • Wie kann ich dem Sekundenschlaf vorbeugen?

Was sind Anzeichen der Müdigkeit?

Wenn Ihnen beim Autofahren ungewollt die Augen zufallen, wenn Sie plötzlich erschrecken, weil Sie nicht mehr auf den Verkehr geachtet haben – dann ist das Alarmstufe rot: Sie waren bereits Opfer des Sekundenschlafs. Sie können von Glück reden, wenn nichts passiert ist. Lassen Sie es gar nicht erst so weit kommen.

Müdigkeit lässt sich nicht bezwingen, weder durch ignorieren noch durch Willensstärke zeigen. Viele Autofahrer bemerken nicht, dass sie bereits zu müde sind, um weiterzufahren. Genauer: es sind 15 %, das ist mehr als jeder Siebte. Das ist gefährlich. Der Ausweg: lernen, sich selbst zu beobachten und erste Anzeichen für Schläfrigkeit zu erkennen. Jeder Mensch kann „Warnzeichen“ herausfinden, die für ihn typisch sind. Es kann überlebenswichtig sein, sie zu kennen, richtig zu deuten und frühzeitig darauf zu reagieren.

Nehmen Sie Ihren Beifahrer ernst. Wenn der Beifahrer bei Ihnen bereits Anzeichen von Müdigkeit bemerkt, ist es allerhöchste Zeit für eine Pause. Vielleicht haben Sie selbst die Warnzeichen nicht erkannt oder ignoriert? Antworten Sie auf die Frage „Bist du müde?“ nicht automatisch mit „nein“, sondern prüfen Sie Ihren Zustand selbstkritisch. Es kann Ihnen und Ihrem Beifahrer das Leben retten.

Anzeichen der Müdigkeit sind:

  • Die Augen brennen, die Lider werden schwer und Sie haben häufig das Bedürfnis, sich die Augen zu reiben.
  • Ihre Augen schließen sich unwillkürlich für einen Moment oder Sie beginnen zu blinzeln und unscharf zu sehen.
  • Sie müssen oft gähnen und können das Gähnen nicht unterdrücken.
  • Sie beginnen zu frösteln, obwohl sich die Temperatur nicht geändert hat.
  • Sie können sich schlechter konzentrieren: Sie haben Tagträume, Ihre Gedanken schweifen ab und werden schwammig.
  • Ihre Stimmung verschlechtert sich: Sie werden nervös, gereizt oder aggressiv.
  • Sie fühlen sich innerlich unruhig oder haben das Bedürfnis, sich zu bewegen.

Beim Autofahren sind folgende Warnzeichen besonders wichtig:

  • Sie haben Schwierigkeiten, die Spur zu halten: Sie fahren unabsichtlich über den Randstreifen.
  • Sie haben das Gefühl, die Straße würde enger.
  • Sie heften Ihren Blick starr auf die Fahrbahn.
  • Sie können sich an die letzten gefahrenen Kilometer schlecht erinnern.
  • Sie übersehen ein Straßenschild, verpassen eine Abzweigung oder Ihre Ausfahrt.
  • Sie merken, dass Sie plötzlich langsamer oder schneller fahren, ohne das zu wollen.

Wach am Steuer – Praktische Tipps im Überblick

  • Lernen Sie, Ihre persönlichen Müdigkeitsanzeichen zu erkennen!
  • Trainieren und praktizieren Sie Kurzschlaf!
  • Kombinieren Sie bei akuter Müdigkeit Kaffee und Kurzschlaf!
  • Schlafen Sie vor einer Urlaubsfahrt ausreichend!
  • Beginnen Sie keine Autofahrt mit einem Minus auf dem Schlafkonto!
  • Beachten Sie die innere Uhr und Leistungstiefs!
  • Sprechen Sie bei monotoner Fahrt möglichst mit Ihrem Beifahrer!
  • Vermeiden Sie Fahrten in der zweiten Nachthälfte und achten Sie auf jeden Fall in der Nacht ganz besonders auf Anzeichen von Müdigkeit und legen Sie rechtzeitig Pausen ein!
  • Falls Sie befürchten, eine Schlafstörung zu haben: Gehen Sie zum Arzt oder setzen Sie sich mit einem Schlaflabor in Verbindung!

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